• Katharina Spielmann web

    Katharina Spielmann

    Leitung
    Nach erfolgreichem Abschluss des Lehrdiploms am Konservatorium in Bern, führte sie ihre Studien an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg  bei Prof. Judith Beckmann im Fachbereich Operngesang fort. In dieser Metropole erfreute sie sich eines reichen kulturellen Angebots, was ihr eigenes Schaffen sehr bereicherte. Mit Leidenschaft sang sie verschiedene Partien wie z.B. die Rosalinde in der Fledermaus, die Pamina in der Zauberflöte, die Gräfin in Le nozze di Figaro, die Christel aus dem Vogelhändler, die Hanna Glawari aus der lustigen Witwe, die Mariza aus Gräfin Mariza, die Bronislava aus dem Bettelstudent und einige mehr. Ihre Begeisterung für die oft noch schlummernden Talente von anderen lebt sie beim Unterrichten von GesangsschülerInnen aus. Sie lehrt am Konservatorium in Bern und gibt Privatunterricht. Dazu dirigierte sie während vielen Jahren verschiedene Chöre. Ein grosses Anliegen sind ihr auch die Kinder. Am Konservatorium Bern leitete sie zwei Kinderchöre und das Gesangs-Projekt «ganz Bern singt», das sich an Lehrkräfte und ihre Klassen richtete.
    Das Diplom zur Erwachsenenbildnerin machte sie, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Umgang mit ihren zahlreichen Projekten und Kursen zu vertiefen.
    Neben all den genannten Tätigkeiten gilt ihre Faszination auch dem eigenen künstlerischen Auftreten. Sie geniesst sowohl den interpretatorischen Anspruch beim Einstudieren eines Liederabends  als auch das Hineinschlüpfen in eine Rolle aus der Opern- und Operettenwelt, oder aber das Musizieren mit andern im Ensemble oder im Konzert. 
    Ein weiterer Schwerpunkt ist ihre Liebe zur Unterhaltung. 2005 gründete sie zusammen mit Silvia-Kristina Hadorn ihr Duo «Wybretten» mit dem sie seit dessen Entstehung erfolgreich unterwegs ist. www.wybretten.ch
    Katharina Spielmann war Initiatorin und Leiterin von «Kultur bim Buur», wo sie bereits die Lustige Witwe von Lehar und die Gräfin Mariza von Kalman auf die Bühne brachte.
    2011 gründete sie den Verein tAKtloS und den takTlOs-Chor. Mit ihm führte sie 2013 auf 4 Bauernhöfen die Krimorette «Dr Voguhändler u dr Krimi uf em Buurehof» und im Jahr 2016 die Operette «Ferie uf em Buurehof» auf. 2014 begeisterte der Chor mit dem bewegten Konzert «Movanta Koloro». Jetzt bereitet sich der Chor auf sein nächstes, diesmal literarisch – musikalisches Konzert «Der Glöckner» vor.
  • simon burkhalter

    Simon Burkhalter

    Autor
    Liess sich stimmlich und musikalisch unter anderem von Andreas Hügli, Rebekka Maeder und Jan Martin Mächler ausbilden. Grundlagen in Ballett bei Madeleine Wyder-Morgenegg. In tragenden Rollen stand Burkhalter in über 20 Produktionen als Schauspieler und Sänger auf der Bühne u. a. in Schillers «Die Räuber», «Im weissen Rössl» oder «Jugend ohne Gott» und aktuell als Peachum in «Die Dreigroschenoper». In seinen Produktionen spielte er unter und mit Uwe Schönbeck, Silvia Jost, Liliane Naef, Marlise Fischer und Martin Schurr.
    Mit dem Taktlos-Chor und Solisten inszenierte er diesen Sommer auf diversen Bauernhöfen eine Neuinterpretation von Millöckers «Der Bettelstudent» und letztes Jahr im Theater Nation Bern Kalmans «Gräfin Mariza». In Bümpliz inszenierte er für die BernerSommerOperette eine von der Presse vielbeachtete Interpretation des «Im weissen Rössl». Simon Burkhalters Inszenierungen zeichnen sich durch seine feinfühlige musikalische Szenenführung und sorgsam-lebendige Ensembleszenen aus.
    Aktuell ist Burkhalter Regisseur diverser Bühnen im Kanton Bern mit welchen er rund 20 Inszenierungen erarbeitet hat; hier reicht das Spektrum vom Kammerspiel bis zu Ensemblestücken mit über 70 Mitwirkenden, leitet die Berner Sommer Operette unterrichtet am Gymnasium Kirchenfeld Theater und ist Intendant und Regisseur der Freilichtspiele Moosegg (www.freilichtspielemoosegg.ch).
    Preisträger des Förderpreises der Burgergemeinde Bern.
  • Giulietta Odermatt

    Giulietta Odermatt

    Erzählung
    Giulietta Odermatt wurde 1957 in Solothurn geboren. Nachdem sie mit sieben Jahren, im Theatersaal des Restaurants ihrer Grossmutter eine Theateraufführung gesehen hatte, wuchs in ihr der Wunsch, Schauspielerin zu werden. Den Ausschlag ihn in die Tat umzusetzen, gab einige Jahre später, die Aufführung der «Wildente» am Stadttheater Solothurn.
    An der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz und an der Otto Falckenberg Schule in München absolvierte sie ihre Ausbildung. Es folgten Engagements in Graz, Ulm, Köln, Freiburg, Düsseldorf und Berlin, wo sie in vielen grossen Rollen zu sehen war.
    Danach lebte sie mehrere Jahre in Israel. Seit 2004 lebt sie nun wieder in Solothurn. Sie gestaltete zahlreiche Lesungen für den jüdischen Kulturverein in Zürich, war für mehrere Rollen am Theater an der Effingerstrasse in Bern engagiert, hat eigene Projekte umgesetzt und war 2014 für ein halbes Jahr in Paris (Atelierstipendium). Dort hat sie an ihrem Stück «Abgeschminkt» gearbeitet. Gerade hat sie mit Hanspeter Bader in dem gemeinsamen Projekt «Alte Liebe» im Uferbau gespielt. Im Moment hat sie Proben am Stadttheater Solothurn. Sie spielt die Maria Wassiljewna Wojnizkaja in «Onkel Wanja» in der Inszenierung von Katharina Rupp.
    Auf den «Glöckner» freut sie sich besonders, da sie zu dem Stoff einen sehr speziellen Bezug hat. Und natürlich freut sie sich auf die erneute Zusammenarbeit mit Katharina Spielmann und dem Chor.
  • anja gysin

    Anja Gysin

    Choreographie
    1979 in Solothurn geboren, studierte Tanz und Performance in Salzburg und Freiburg. Sie entwickelte von Anfang an ihre eigenen Choreographien und Stücke. Ab 2007 entstanden die ersten Solo Produktionen: FrauSein, Corvidea, Dämonen in mir – What’s got the power? On the edge of time, The Viech, die an verschiedenen Orten in der Schweiz aufgeführt wurden. Anja Gysin ist darüber hinaus bekannt für Auftritte ausserhalb des Theaterraums. Ihre ortsspezifischen Performances fanden beispielsweise an Kirchen oder Brücken und Naturschluchten sowie in Bars statt. Sie war in verschiedenen Engagements im In-und Ausland zu sehen u.a. Alombra (Salzburg A), Auch Paradiese müssen vermessen werden (Freiburg D), ARBOS (Luxembourg). 2010 wurde sie mit dem Werkjahrespreis des Kanton Solothurns ausgezeichnet und 2012 erhielt sie ein 6 Monatiges Stipendium in der Cité international des Arts in Paris. In dieser Zeit gründete sie ihre eigenen Dance Company betweenlines und arbeitet seit dem in Kooperation mit dem Theater Orchester Biel Solothurn. 2013 entstand das Stück WILLKOMMEN ZU HAUSE – mit 6 internationalen TänzerInnen und der live Musik von Samuel Blatter. 2014 entstand die Produktion «Bon Voyage!», mit 5 TänzerInnen, 16 Laien, der Komposition von Samuel Blatter und 2016 entstand TRAUMRAUM mit 5 TänzerInnen, Laien und wiederum in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Samuel Blatter. Diese Stücke wurden in Solothurn, Biel, Olten und Herisau gezeigt.
    Anja Gysin engagiert sich pädagogisch für den Tanz und erarbeitete zusammen mit Andreas Schmidhauser 2014 das Tanztheater DA mit 16 jungen Erwachsenen ebenfalls in Kooperation mit dem TOBS.
    Sie unterrichtet Bewegung und Tanz im In-und Ausland und ist seit Herbst 2016 eine der ersten Open Floor International Lehrerinnen in der Schweiz und Europa.
  • oskar fluri

    Oskar Fluri

    Bühnenbild
    In Metzerlen geboren und in Deitingen aufgewachsen, besuchte das Lehrerseminar Solothurn und wirkte anschliessend als Primarlehrer in Holderbank. An der Kunstgewerbeschule Bern bildete er sich zum Zeichenlehrer aus. Seit 1975 unterrichtet er an der Kantonsschule Solothurn das Fach Bildnerisches Gestalten. Oskar Fluri, immer auch als Maler, Zeichner und Illustrator tätig, geht mit seinen Werken sporadisch an die Öffentlichkeit.
    Mehr und mehr wandte er sich auch dem Theater zu, erst als «Theatermacher», dann als Bühnenbildner. Als Mitglied der Musik- und Theatergruppe «sine nomine» gestaltete und realisierte er bis heute viele freie Produktionen: experimentelle Theateraktionen, multimediale Theaterproduktionen, Hörspiele und Filmmusik. Die Gruppe wurde vom Kanton Solothurn mit dem Preis für Theater ausgezeichnet.
    Mit dem Bühnenbild zu Mozarts «Die Zauberflöte» an den ersten Sommerspielen in Selzach im Jahr 1989 begann eine Reihe von Ausstattungen an verschiedenen Theatern und Institutionen mit unterschiedlichsten Aufgabenstellungen und Rahmenbedingungen: Oper, Operette, Musical, Kinderoper, Singspiele und Kindermusicals. Erinnert sei dabei beispielsweise an «Justina Dolores» in der Kiesgrube in Deitingen sowie an «Jukebox» im KKL Luzern. Er half auch zwei ausserordentliche Musiktheaterprojekte des Vereins «Kultur im äusseren Wasseramt» auf einer Seebühne am Aeschisee zu gestalten und zu realisieren. In derselben Institution war er mitverantwortlicher Organisator und Gestalter der grossangelegten Kunstausstellungen «Kunstlinie», «containeronline.ch» und «Kunstraum Kirche». Im Jahr 2008 gestaltete er den Auftritt des Kantons Solothurn am «Sächsilüüte-Umzug» in Zürich.
    An der Sommeroper im ehemaligen Passionsspielhaus Selzach war Oskar Fluri für Bühnenbilder und Kostüme aller bisherigen Opernproduktionen verantwortlich. Im Jahre 1991 würdigte der Kanton Solothurn das vielseitige Schaffen durch die Verleihung eines Werkpreises, im Jahre 2007 die Gemeinde Selzach durch die Verleihung eines Kulturpreises.
    Im Jahr 2016 gestaltete er das Bühnenbild für «Der Bettelstudent macht Ferie uf em Buurehof» von Katharina Spielmanns Chor «taKtlOs»
  • mario boesemann

    Mario Bösemann

    Licht
    Geboren 1980 in Jena und dort aufgewachsen, begann ich Ende der 90er Jahre im soziokulturellen Zentrum Kassablanca diverse Bands und Veranstaltungen zu beleuchten. Als dann der Beruf Veranstaltungstechniker etabliert wurde absolvierte ich dort auch meine Ausbildung.
    Im Jahr 2004 übernahm ich im Kassablanca die Stelle der Technischen Leitung und konzentrierte mich neben den Konzerten auch auf unsere Theaterkooperationen und meine eigenen Projekte. Dazu kamen diverse Festivals wie z.B. das Fusion Festival, bei dem ich für unseren Veranstaltungsort für die beleuchtungstechnische Planung und Umsetzung verantwortlich war und bis heute bin.
    2012 habe ich mich für die Selbstständigkeit entschieden und danach in den verschiedensten Produktionen von Theater über Industrie bis hin zum Film mitgewirkt.
    Beispielhaft hierfür stehen; «Nina Hagen» in Jena – «Black Face: Die Villa» von MASS&FIEBER OST – «CLARIANT Conference» für AVARCO – «Die Geliebten Schwestern» von BAVARIA.
    Ende 2014 wurde ich dann vom Theater Orchester Biel Solothurn für die Lichtkreation von «Aschenputtel» nach Biel eingeladen wo ich, heute mit dem Schwerpunkt Oper und als Beleuchtungs- und Bühnenmeister, nach wie vor tätig bin.